
Sven Eichel fliegt erneut über 7m weit - Sieger U20 mit 7,04m!
Sven Eichel U20 glänzt mit 7,04m beim Weitsprung!
Carolin Klupsch U18 gewinnt dreimal – tolle 5,44m beim Weitsprung!
Starker 60m Sprint der Doppelsiegerin Sharin Oziegbe W14- 60m in 8,09s!
Charlotte Bomert U18 eine Klasse für sich über die Hürden!
Clara Friedrich W15 mit drei Goldenen
Die SSCer trumpften bei den Nordhessischen Hallenmeisterschaften in Bad Sooden Allendorf gewaltig auf, und sicherten sich fast 1/3 sämtlicher zu vergebenden Titel. Die hervorragende Bilanz wäre noch besser ausgefallen, wenn die verhinderten, verletzten bzw. kranken Christopher Hödl, Joshua Redmond, Carmen Krug und Malin Brietzke nicht ausgefallen wären. aber nun der Reihe nach:
Sven Eichel U20 ist in einer bestechenden Weitsprung-Verfassung. Nachdem er vor 2 Wochen mit 7,07m erstmals die begehrte 7m-Marke knackte, schaffte er dieses Kunststück in Bad Sooden Allendorf mit 7,04m erneut, und hatte mit genau 7m einen weiteren Satz mit einer 7 vor dem Komma. 7m Sprünge von Jugendlichen in Hessen haben Seltenheitswert, und Christopher, der mit 7,27m den Gesamtvereinsrekord hält, wird die Entwicklung seines Kumpels genau beobachten J. Auch im Sprint hat Sven ein Pfund drauf. Nach dem lockeren Vorlaufsieg in 7.40s wollte er es im Endlauf ganz schnell machen – zu schnell, denn wegen eines Fehlstartes wurde er disqualifiziert. Er konnte es verwinden, denn den Titel holte sich mit Florian ein Vereinskamerad.

Carolin Klupsch U18 trat dreimal an, wir kommen aus dem Staunen kaum heraus. Gleich zu Beginn triumphierte sie mit sicher übersprungenen 1,62m, nachdem ihre ärgste Gegnerin bereits eine Höher tief ausscheiden musste. Kürzlich stellte Caro mit 1,64m einen neuen Vereinsrekord auf, bei 1,65m musste sie diesmal noch passen. Dann der Hürdensprint. Bei den „Hessischen“ geschah ihr das Missgeschick, die erste Hürde mit dem falschen Schwungbein zu erwischen. Sie hatte dort offensichtlich geübt, die gesamten Hürden anders herum zu laufen, denn in BSA war es wieder so. Dennoch ein klarer Sieg in respektablen 9,54s, der zweitschnellsten Hürdenzeit der gesamten Veranstaltung. Beim Traininglager im April haben wir Bedingungen, das abzustellen, denn im richtigen Rhythmus geht es schneller J. Der abschließende Weitsprung brachte dann einen Knüller, als Caro wie selbstverständlich bei 5,44m den weitesten Satz der gesamten Veranstaltung landete, und sich in die Hessische Spitzenklasse katapultierte. Jeder ihrer Versuche (der schwächste wurde mit 5,29m gemessen) hätte für den Sieg gereicht.
Sharin Oziegbe W14 stürzte zwei Tag vor der Meisterschaft, und prellte sich das rechte Handgelenk. Sie startete mit einer Manschette, an das Kugelstoßen (sie wurde dort 3. Hessenmeisterin) war natürlich nicht zu denken. In der hervorragenden Zeit von 8,09s gewann sie mit großem Vorsprung den 60m Sprint, obwohl – wie auch im Vor- und Zwischenlauf - die Startphase verbesserungsfähig ist. Nur die U20 Siegerin – die deutsche Spitzenläuferin Theresa Schacht, lief eine schnellere Zeit aus die superschnelle Sharin. Im Weitsprung machte sich den ein Kräfteverschleiß nach 3 Läufen bemerkbar. Klarer Sieg zwar mit guten 5,10m, doch Sharin war nicht zufrieden. Dann der Stress Überschneidung Weitsprung – Hürdensprint. Nach Versuch 5 schnell die Spikes wechseln, hin zum Hürdenstart. Was Carolin kann, wollte ihr Sharin nachmachen, den Sharin kam mit dem falschen Bein an die erste Hürde, lief 3 Hürden falsch herum und gab dann auf. Was soll´s, Sharin kann es verkraften. Sie hat in diesem Jahr bereits hervorragendes geleistet.

Sharin Oziegbe W14 Charlotte Bomert U18 Florian Reiß U20
Charlotte Bomert U20 machte Carolin den Weg zum Hürdensieg frei, denn sie startete als 16-Jährige eine Klasse höher, um sich für die Deutschen Hallenmeisterschaften U20 vorzubereiten. Am vorigen Wochenende lief Charlotte, die sich seit 2 Wochen mit einem grippalen Infekt herumschlägt, die 60m Hürden der U18 in der deutschen Spitzenzeit 8.95s, die A-Jugend Hürden sind etwas höher. Total überlegen siegte Charlotte in prima 9,30s. Ziemlich derb rempelte sie gegen die letzte Hürde, wodurch die Zeit natürlich etwas gedrückt wurde. Bei der Vizemeisterschaft U20 bei „Hessischen“ lief Charlotte 9,01s. Beim 60m-Sprint war im Endlauf die körperliche Schwächung zu bemerken, hauchdünn geschlagen lief Charlotte nach 8.26s ein. 5m (und mehr) kann sie immer weit springen, so auch im BSA. Platz 3 mit 5,04m – wobei anzumerken ist, dass ein knapp übergetretener Versuch ca. 30-40cm weiter war.
Florian Reiß U20 hatte sich auf ein Sprintduell mit Sven gefreut, aus dem allerdings durch Svens Fehlstart nicht wurde. Nach starken 7,36s im Vorlauf lief Florian der Konkurrenz im Endlauf auf und davon, und wurde mit 7.31s neuer Nordhessenmeister. Florian wird sich in der Saison hauptsächlich auf die Langsprintstrecken konzentrieren, die verbesserte Grundgeschwindigkeit ist dabei von Vorteil. Beim Weitsprung dann Platz 3 mit neuer Bestleistung. In Turnschuhen sprang er 6,38m weit, mit Spikes wollen wir demnächst 6,60m sehen :-P.
Clara Friedrich W15 hat zugeschlagen. 3 Starts, 3 Siege, zwei davon „last-minute“. Sicher gewann sie den 60m Lauf in 8.37s, nachdem sie im Vorlauf 8.42s vorgelegt hatte. Beim Kugelstoßen lag sie bis kurz vor Schluss auf Platz zwei, doch im letzten Versuch übertraf sie die bis dahin Führende mit 10,51m und 3cm. Ebenso war es beim Weitsprung. Im letzten Versuch glückte ihr mit 4,80m eine persönliche Bestleistung und der Siegessprung. Das hat Clara super hinbekommen.

Clara Sophie Friedrich W15 Cornelius Hottenrott M15
Cornelius Hottenrott U18 kam im Weitsprung als Drittplatzierter auf gute 5,51m. Beim Hochsprung dann jedoch „nur“ Platz 5 mit 1,59m, obwohl es bis zu dieser Höhe sehr gut aussah. Technische Fehler machten sich bemerkbar. Von diesen war jedoch beim Hürdensprint nichts zu bemerken. Technisch gut durchlief Cornelius die Strecke in neuer Bestzeit. Im Ziel lag er als Nordhessenmeister nach 9.44s deutlich in Front. Das war richtig gut.
Jessica Grunwald F überraschte mit dem Sieg und wesentlicher Verbesserung im Weitsprung. Erstmals gelang ihr mit genau 5m ein Satz über die begehrte 5m Marke. Nach Sharin, Carolin, Malin und Charlotte ist Jessica nun die fünfte SSCerin dieses Jahres mit einer 5er-Weite. Wenn das nichts ist. Hinter ihrer Schwester Sara wurde Jessica im Hürdensprint in 10.90s Vizemeisterin.

Jessica Grunwald F Sara Grunwald F
Sara Grunewald F trug sich im neuen Trikot des SSC gleich zweimal in die Siegeslisten ein. Beim Hürdenerfolg (10,50s) lag sie vor ihrer Schwester Jessica, und Titel Nr. 2 beim Kugelstoßen mit 9,51m. Erstaunlich war auch die Vizemeisterschaft im 60m Sprint in 8,46s. Zwei weitere Vizemeisterschaften im Weitsprung (4,54m) und im Hochsprung (1,35m). Mit weiterem Training in den kommenden Wochen kann man noch auf einige Steigerungen spekulieren :-P
Levin Oziegbe U18 hat es im ersten B-Jugend Jahr nicht leicht. Als Vizemeister im Weitsprung gelang ihm mit pers. Bestleistung von 6,12m ein weiter Satz, knapp geschlagen (5cm) wurde er damit Vizemeister. Im 60m Sprint dann in 7.74s (Vorlauf 7.62) „nur“ 6. Zwischen Platz 3 und 6 lagen lediglich wenige cm. Die Vorlaufzeit hätte für Bronze gereicht. Dann jedoch der erhoffte Titel im Hürdensprint, Levins Zeit betrug 9.12s. Im Hochsprung blieb er mit 1,65m unter seinem Leistungsvermögen.
Arne Fröhlich M verpasste im Vorjahr den Nordhessentitel im Sprint um 1/100s. Auch diesmal fehlten nur 1/100s. Dennoch: Vizemeisterschaft für Arne in 7,43s. Zur Zeit konzentriert er sich richtiger Weise mehr auf das Studium.

Alexander Hoppe U20 Arne Fröhlich M Levin Oziegbe U18
Christian Klupsch U20 konnte sich über den dritten Platz im Hürdensprint freuen. Die 60m Distanz durchlief er in 10,24s. Es folgten 5,66m im Weitsprung (7.), hier ist noch einiges mehr drin.
Alexander Klimsa M verbesserte sich als Dritter im Weitsprung auf sehr gute 5,84m, und nähert sich der 6m Marke! Zweimal dann noch Rang 4. Im 60m Lauf wurden 8.00s gestoppt, und die Kugel flog 8,20m weit.
Alexander Hoppe U20 flog in der starken A-Jungend Weitsprungkonkurrenz so weit wie nie, mehrere Sprünge lagen jenseits der 6 m. Als Fünfter verbesserte er sich auf starke 6,20m. Sein Oberschenkel war bandagiert, denn beim 60m Vorlauf (7.72s) machte sich dieser bemerkbar. Den Endlauf ließ er deshalb auch aus.

Luca Hertel M14 Alexander Klimsa M
Luca Hertel M14 hat sich auf breiter Front verbessert. Sowohl im Hürdenlauf (10.19s) als auch im Hochsprung (1,53m) pulverisierte Luca seine Bestleistungen, und wurde jeweils als Dritter belohnt. Doch auch im Weitsprung war er mit seinem ersten 5m Satz gut drauf, Platz 4 für prima 5,06m. Weiterhin ist Platz 6 im 60m Lauf zu vermelden, die Zeit = 8.58s. Die Vorlaufzeit war mit starken 8.32s noch um einiges schneller.
Christian Hayn M15. Man kann sagen, Hayn, das war fein. Unerwartet übersprang der noch unregelmäßig trainierte lange Kerl 1,62m, so hoch ist er vorher noch nie gesprungen. Seinem Freund Cornelius hat Christian damit ein Schnippchen geschlagen. Unerwartet war der dritte Platz. Die 60m lief er im Vorlauf in 8.63s.
Hanna Gelhaus W14 überraschte mit dem Bronzeplatz im Hürdensprint, 11,04s ist ihre Zeit. Im Weitsprung verpasste sie als 16. mit 3,95m allerdings die 4m, das wird demnächst wieder viel weiter gehen.
Lea Weiß W14 lag im Hürdensprint nur ca. einen knappen halben Meter hinter Hanna. Als Viertplatzierte wurden für sie schöne 11,09s (pers.Bestl.) gemessen. 1,35m ist sie hoch gesprungen, was den 7. Platz einbrachte.
Peter Zink U20 machte sehr weite Sätze, doch alle Versuche waren ungültig. Schade, die 6m sind eigentlich drin. Genau wie bei Alexander machte sich im 60m Vorlauf (7.82s) der Oberschenkel bemerkbar, der einen Endlaufverzicht sinnvoll machte.
Nils Stoya U20 sprang 5,55m weit, Platz 8 für ihn. Seine 60m Sprintzeit betrug 7.97s. Bei Nils ist eigentlich mehr drin, hier müssen wir mal die Handbremse lösen :-P

Karin Reitemeier F ist „unverwüstlich“. Die frisch gebackene Hessenmeisterin der AK 45 ging fünfmal an den Start, einmal ohne Meisterschaftswertung bei einem 60m Hürden-Einlagelauf. In 11.23s schaffte sie dabei die Norm für die Deutsche Seniorenmeisterschaft, die sie für einige andere Disziplinen bereits hat. Karins Ergebnisse, alles dritte Plätze: Weitsprung 4,41m, Hochsprung 1,30m, Kugel 7,94m, 60m 9.07s.
Céline Grunwald W15 hat sich in allen Disziplinen erfreulich verbessert. Beim Weitsprung wurde sie mit 4,55m Fünfte, Sechste mit 8,13m beim Kugelstoßen, Rang sieben, dann im Hochsprung Bestleistung 1,30m. Beim Hürdensprint kam sie als Zehnte in 10,89s ein.
Mia Gutschank W15 schrappte knapp am Podestplatz vorbei. Sie übersprang gute 1,41m und wurde Vierte. 9,25s ist Mias Zeit vom 60m Vorlauf.

Mia Gutschank W15 Céline Grundwald W15 Lea Weiß W14
Stina Berggold W15 stieß die Kugel 7,66m weit und lief im 60m Vorlauf 9,12s.
Yannick Luhmann M14 war gut drauf, als er sich im Hochsprung auf 1,45m verbesserte. Das brachte ihm Platz 6 ein.
Yannik Billing M14 hatte vorher auch nie 1,45m übersprungen, doch er wurde „nur“ 10. Die Mehrversuchsregel griff in diesem Fall. Als 9. beim Weitsprung „vom Brett“ stehen 4,61m zu Buche.
Lasse Utermarck M14 sprang nach anstrengender Skifreizeit 4,15m weit (15.) und stieß die Kugel als 12. 7,08m weit. Erstmals musste Lasse mit der schwereren 4kg Kugel stoßen.
Es fehlen in der Aufstellung noch zwei ganz junge Burschen, die der AK 12 angehören. Beide stellten sich der 2 Jahre älteren Konkurrenz.

M14: Luca Hertel + Yannick Luhmann + Lasse Utermarck + Yannick Billing
Luca Igel M14 (M12) lief die 60m im Vorlauf in prima 8,72s, und qualifizierte sich damit für den Zwischenlauf. Mit 8,88s ging es dann aber nicht weiter. Platz 11 im Weitsprung (4,38m) folgte. Gegen die 2 Jahre ältere Konkurrenz schlug sich Luca sehr gut und auch er hatte 1 Woche Skilanglauf in den Beinen.
Philipp Gebauer M14 (M12) lief die 60m mit 8,87s nur minimal schwächer als Luca, das reichte aber nicht ganz zum Zwischenlauf. Auch bei Weitsprung trennten die beiden nur 3 cm (13.= 4,35m) Auch Philipp schlug sich wacker.