Das mit 32 Teams besetzte Frauenfeld begann am Freitagmorgen mit der Gruppenphase. Das 1. Spiel von Schäffer/Schubert gegen das Team 2 aus Schleswig-Holstein ging knapp im Tie-Break verloren. Die Mädchen schienen sehr aufgeregt und nervös und machten zu viele Fehler, die das gegnerische Team stärkten. Im 2. Spiel gegen das Team aus Berlin kam das Selbstvertrauen zurück und Schäffer/Schubert gewannen deutlich in 2 Sätzen. Das 3. Spiel gegen das stärkste Team der Gruppe aus Brandenburg ging verloren, so dass das Team Hessen als Gruppendritter die Gruppenphase beendete.
In der Zwischenrunde am Freitagabend spielte das Team Schäffer/Schubert gegen das Team 1 aus Schleswig-Holstein.Die Mädchen liefen zur top Form auf und gewannen den 1. Satz. Der 2. Satz war hart umkämpft und ging knapp an den Gegner. Im Tie-Break hatten die Mädchen leider ein wenig Pech (Netzroller, Windböen) und das Spiel ging knapp verloren. Am Samstagvormittag folgte das Überkreuz-Spiel gegen das Team aus Mecklenburg- Vorpommern, das 2:1 von Team Hessen 1 gewonnen wurde. Das Folgespiel am Mittag gegen das Team aus Bayern begann gut. Schäffer/Schubert spielten präzise und überraschten das bayrische Team mit einfallsreichen Angriffen, so dass der 1. Satz nach Hessen ging. Leider erholte sich das gegnerische Team schnell und trumpfte mit harten Angaben auf, die Schäffer/Schubert nur unsauber annehmen und so keinen vernünftigen Angriff aufbauen konnten. Der 2. Satz ging klar an die Bayern. Auch hier wurde wieder ein 3. Satz notwendig, um das Spiel zu entscheiden. Das Team aus Hessen versuchte alles, um sich gegen das immer stärker werdende Team aus Bayern zur Wehr zu setzen, musste sich jedoch am Ende knapp geschlagen geben.
Das 3. Spiel am Samstag bestritten Schäffer/Schubert gegen das Team aus Thüringen. Auch hier wurden 3 Sätze notwendig, um das Spiel zu entscheiden. Leider waren auch in diesem Spiel die Annahmen oft unsauber, so dass nicht genug Druck auf den Gegner aufgebaut werden konnte. Das Team Hessen musste sich nach hartem Kampf geschlagen geben. Damit endete das Turnier auf Platz 25, jedoch vor dem vom Land Hessen geförderten Kaderteam aus Südhessen.
„Es hätte besser laufen können, aber die Mädchen können trotzdem stolz auf sich sein“ sagt Trainer Dr. Claus Schubert, der vor 2 Jahren mit der älteren Schwester Antonia Schubert und deren Partnerin Celine Ahl am Bundespokal teilnahm und ebenfalls Platz 25 belegte.
„Klar ärgert man sich, denn Lina und ich können es eigentlich besser. Bei den Deutschen Meisterschaften in Haltern am See in 2 Wochen werden wir uns sicherlich steigern können“ meint Viktoria Schubert.