Christian Klupsch M plagten bei den ‚Nordhessischen‘ beim Weitsprung arge Schmerzen im Sprungbein. Kurzentschlossen wechselte er das Sprungbein, trotzdem war Christian mit 5,46m unzufrieden - trotz der Vizemeisterschaften. Als Fünfter lief Christian nach 7.79s im Endlauf ein, im Vorlauf war er 1/100s schneller.

Carolin Klupsch weiterhin auf hohem Niveau In BSA 5,87m weit und 1,70m hoch
Bis kurz vor Beginn der Nordhessenmeisterschaften war unklar, ob Carolin wegen einer Erkältung an den Start gehen würde, zudem sich diese bereits bei den Hochschulmeisterschaften 4 Tage vorher ankündigte. Nach längerer Überlegung trat sie an, und übersprang - nicht ganz erwartet - als Meisterin 1,70m hoch. Bei 1,73m scheiterte Carolin nur sehr knapp. Auf den Hürdenlauf verzichtete sie, um noch Kraft für den Weitsprung zu haben. Wie selbstverständlich sprang Carolin nach einer starken Serie mit 5,87m erneut dicht an die 6m Marke, an der sie seit der Freiluftsaison kratzt, heran. Eine starke Vorstellung der Meisterin. Als Beigabe flog die Kugel (2.) 9,60m weit.

Karin Reitemeier
Ist ein Evergreen. In zwei Jahren wird sie für die AK 55 startberechtigt - was sie nicht davon abhält, gegen weitaus jüngere Gegnerinnen der Aktivenklasse anzutreten. So auch bei den ‚Nordhessischen‘ in BSA, wo sie im Hochsprung hinter Carolin mit prima 1,35m Silber gewann. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Teilnehmerfelder teilweise erschreckend klein (und leistungsschwach) waren, leider auch im Schüler und Jugendbereich. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten sprang Karin beim Weitsprung dann als 4. 4,30m (einige Tage vorher in Halle/Saale sogar 4,40m). 9.15s über die 60m (5.) und 8,45m mit der schweren Kugel rundeten die starken Leistungen der Seniorensportlerin ab.

Wahid Muhammad U20
hatte bei den letzten Wettkämpfen Pech beim Weitsprung, weil er gute Sprünge knapp übertrat. So begann er auch bei den ‚Nordhessischen‘, als er die beiden ersten Versuche, wobei der erste knapp über der 6m Marke lag, übertrat. Dann mit 5,88m ein Befreiungsschlag. Damit wurde Wahid Nordhessenmeister, 2cm vor dem Zweit- und Drittplatzierten. Ein schöner Erfolg für Wahid, der dann aber mit 7,86s über die 60m im Vorlauf nicht zufrieden war. 8,89m flog die 6kg Kugel (3.).

Janina Jakob W15
verbessert- 3 Medaillen bei ‚Nordhessischen‘, doch Frust beim Weitsprung
Drei Bestleistungen stellte Janina bei den nordhessischen Meisterschaften in BSA auf. Am Anfang flog die Kugel - obwohl kein optimaler Stoß dabei war - auf 9,99m, was mit Bronze belohnt wurde. Dann im 60m Sprint im Vorlauf für sie blendete 8,35s, zumal der Sprint nicht Janinas Lieblingsdisziplin ist, und im Endlauf sogar 8.31s und die unerwartete Vizemeisterschaft. Beim Weitsprung hatte sich Janina besonders viel vorgenommen. Sie kam direkt nach dem 60m Endlauf nur schwer in den Wettkampf, 4,82m kann sie im Schlaf springen - doch dann zündete sie den Turbo und sprang zweimal - leider knapp übergetreten - weit über die 5,30m Marke. Da ist richtiges Potential drin, trotzdem war Platz 4 für die SSCerin mit Frust behaftet. Beim abschließenden Hürdensprint überwand Janina ihre schwindende Kraft, und beendete das Rennen knapp geschlagen mit neuer Bestleistung von 9,62s als Vizemeisterin. Nach der üblen Verletzung im Sommer ist Janina voll im Aufwind - vor allem ist sie schneller geworden, was sich beim Weitsprung auch noch bemerkbar machen wird. Trotz des Frustes nach dem Weitsprung war sie mit sich letztlich zufrieden - wir auch mit ihr.

Anna-Luise Mönch W14
traute sich erstmals bei einer Meisterschaft und lief bei den ‚Nordhessischen‘ die 60m im Vorlauf ordentliche 8,90s und verbesserte sich im Zwischenlauf sogar auf gute 8,87s. Beim Weitsprung kann Anna-Lu weiter als 4,15m springen (11.). Sie wird die Landung trainieren und dann erheblich bessere Ergebnisse erzielen.

Fynn-Mikka Böttcher M15
nutzte die Gunst der Stunde und schnappte sich in Abwesenheit von Freund Lukas Kroll, der wegen einem krippalen Infekt das Bett hüten musste, den Titel im Hürdensprint. Dabei ist Fynn alles andere als ein Hürdenläufer. Dann noch Platz 5 von Fynn in 8.54s über die 60m, und das als Ausdauersportler. Hat Fynn gut gemacht. Schade dass Lukas fehlte, er hätte bis auf das Kugelstoßen alles abgeräumt
