Am vergangenen Wochenende ging es für 12 unserer Aktiven wie schon im vergangenen Jahr ins Melsunger Freibad zum Kräftemessen mit den besten Schwimmern aus ganz Nordhessen. Erfahrungsgemäß ist hier die Konkurrenz größer als bei anderen Schwimmfesten in der Region, da unter anderem starke Vereine wie z.B. die Wassersportfreunde aus Fulda ihre Aktiven an den Start schicken.
Der SSC Vellmar konnte aber trotzdem seine guten Ergebnisse aus den Vorjahren noch toppen, so dass wir am Ende des Wettkampfes mit 7 Bronze- und 10 Silbermedaillen, sowie großartigen 11 Goldmedaillen und 8 Vereinsrekorden die Heimreise antreten konnten.
Maßgeblich beteiligt an dem Erfolg war Elli Daufenbach (2006), die es trotz starker Konkurrenz in ihrem Jahrgang bei ihren neun Starts neun mal auf das Treppchen schaffte und sich dabei sogar über sechs erste Plätze freuen konnte. Über 50 m Schmetterling wurde sie Dritte. Die beiden Bezirksvizemeistertitel gewann sie mit tollen, neuen Bestzeiten jeweils über 50 m und 100 m Freistil, bei denen sie nebenbei auch noch die Norm für die Hessischen Meisterschaften knacken konnte. Keine Chance ließ Elli der Konkurrenz über ihre Paradestrecken 50 m Brust (00:41,84 min), 100 m Brust (01:32,10 min), sowie 200 m Brust (03:22,37 min), bei denen sie deutlich Erste wurde und dabei zusätzlich jeweils wieder einen neuen Vereinsrekord aufstellte. Vor einiger Zeit noch undenkbar hat Elli mittlerweile auch das Rückenschwimmen für sich entdeckt. Auch hier konnte kein anderes Mädchen an ihre Zeiten heranreichen, so dass sie über 50 m und 100 m ebenfalls die Goldmedaille gewann. Die herausragendste Leistung zeigte Elli aber über 200 m Lagen und bewies eindrucksvoll, dass sie sehr vielseitig ist. Mit einer fantastischen neuen Bestzeit von 02:56,75 min (neuer Vereinsrekord) knackte sie nicht nur völlig überraschend die 3-Minuten-Marke, sondern schwamm damit auch der gesamten Konkurrenz davon und sicherte sich mit großem Vorsprung hochverdient ihre sechste Goldmedaille. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!
Auch Katharina Traut (2004)war wieder für alle anderen Mädchen ihres Jahrgangs das Maß der Dinge. So schaffte sie es ebenfalls bei jedem ihrer Starts auf das Siegerpodest und steuerte damit 7 Medaillen zu unserem tollen Vereinsergebnis bei. Den zweiten Platz und damit den Titel der Bezirksvizemeisterin erreichte sie jeweils über 50 m und 100 m Rücken, sowie in neuem Vereinsrekord über 50 m Freistil. Hier schraubte sie ihre selbst aufgestellte Bestmarke unserer Mädchen auf starke 00:31,66 min herunter. Den ersten Platz und damit die Goldmedaille und den Titel als Bezirksmeisterin sicherte sich Katharina zudem über 200 m Freistil, 100 m Schmetterling, sowie jeweils mit neuem Vereinsrekord über 100 m Freistil (01:10,19 min) und 50 m Schmetterling (00:34,59 min). Ein riesengroßes Lob für diese tolle Leistung!
PS: Wie wäre es denn eigentlich mal mit 200 m Schmetterling???
In die Reihe der Titelgewinnerinnen kann sich außerdem Anna Gerhold (2002) einreihen.
Bei sechs Starts standen am Ende ein vierter Platz über 50 m Rücken, fünf persönliche neue Bestzeiten, sowie vier Silbermedaillen auf ihrem Konto. Über 200 m Freistil, 50 m Brust, 50 m Freistil und 100 m Rücken musste sie jeweils nur einer Konkurrentin den Vortritt lassen und hat sich dafür selbst mit Silber belohnt. Mit einer Zeit von 01:14,10 min über 100 m Freistil konnte sich Anna sogar ganz nach oben auf das Siegerpodest schieben und erhielt dafür als Bezirksmeisterin ebenfalls eine Goldmedaille! Herzlichen Glückwunsch!
Zu den fleißigen Edelmetall- und Titelsammlern gehört auch Yannick Weimann (2002), der aber leider gesundheitlich angeschlagen war und daher nicht 100% fit war. Trotzdem konnte er über 50 m Brust, 50 m Freistil und 100 m Brust jeweils einen Medaillenplatz ergattern und sich die Bronzemedaille sichern. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 100 m Rücken (01:29,60 min) konnte er sich sogar noch einen Platz weiter nach vorne schieben und gewann Silber! Über 200 m Brust ist aber niemand schneller gewesen und Yannick damit der schnellste Schwimmer in Nordhessen in seinem Jahrgang. In einer Zeit von 03:10,09 min sicherte er sich ebenfalls den Titel des Bezirksmeisters. Herzlichen Glückwunsch!
Ebenfalls über eine Medaille konnte sich Dustin Kähler (2002) freuen, der mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 100 m Freistil (01:09,78 min) Bronze gewinnen konnte! Super!!! Sicher wäre auch über 50 m Freistil eine gute Platzierung herausgekommen, aber leider hatte Dustin es etwas zu eilig, ins Wasser zu kommen und wurde leider wegen Frühstart disqualifiziert. Er schraubte aber die Bestmarke der Jungs in unserem Verein über 100 m Schmetterling auf 01:25,69 min herunter, was neuen Vereinsrekord bedeutet!
Auch Max Hermann (2005)konnte am Samstagabend mit einer Bronzemedaille über 100 m Rücken den Heimweg antreten. Max macht das ganze dabei nach dem Minimalprinzip: minimaler Einsatz (nur einmal in der Woche Training) bei maximalem Erfolg (eine Medaille , sowie zwei Bestzeiten über 50 m Brust und 100 m Rücken bei insgesamt drei Starts!).
So einfach ist das ;O)
Herzlichen Glückwunsch!
Lara Freiberger (2006) machte ihre Sache trotz großer Konkurrenz sehr gut, konnte sich bei acht Starts fünf mal verbessern und schrammte über 200 m Brust nur ganz knapp an einem Medaillenrang vorbei. Dass mit ihr aber gerade in den Brustdisziplinen zu rechnen ist, bewies sie am Ende des Wettkampfs dann über 100 m Brust, bei denen sie in neuer persönlicher Bestzeit (01:36,10 min) anschlug, was den dritten Platz und damit den Gewinn der Bronzemedaille bedeutete. Super gemacht!
Weniger Glück hatte leider Lina-Marie Petry (2005), der über 50 m Schmetterling (0:43,28 min) und 50 m Brust (0:45,59 min) trotz neuer persönlicher Bestzeiten nur ein Bruchteil zum 3. Platz fehlte, was wirklich total schade ist, zumal sie sich so toll verbessert hat. Weitere Persönliche Bestzeiten erschwamm sich Lina über 100 m Schmetterling und über 100 m Freistil (tolle 01:23,00 min). Aber Du solltest nicht enttäuscht sein, dass nur wenig gefehlt hat, sondern Dich darüber freuen, dass Du fast dran bist an den Medaillenrängen und Deine Zeiten innerhalb des letzten Jahres so fantastisch nach unten geschraubt hast! Und jetzt heißt es: DRAN BLEIBEN und genauso weiter trainieren!
Sophia Salamon (2005)war ihre Aufregung deutlich anzumerken und stand sich damit leider selbst im Weg. Bei ihren ersten Bezirksmeisterschaften ging sie am Sonntag dreimal an den Start. Die Nervosität bekam sie aber leider nicht in den Griff, so dass sie über 100 m Freistil und 50 m Schmetterling wegen Frühstart disqualifiziert wurde. Über 50 m Rücken wurde sie in 0:52,37 min 16.
Auch Philine Butterweck (2004) blieb hinter ihren Möglichkeiten zurück. Über 50 m Rücken erreichte sie in einer Zeit von 00:48,22 min den 7. Platz. Über 50 m Schmetterling wurde sie leider ebenfalls wegen Frühstart disqualifiziert.
Philipp Pastianidi (2004) hatte ungewohnt starke Konkurrenz durch die Teilnehmer aus dem südlichen Raum unseres Bezirkes, die sonst eher nicht zu den Einladungsschwimmfesten im Norden reisen, aber bei Meisterschaften dann plötzlich mit im Teilnehmerfeld sind. Dank seines großen Trainingsfleißes konnte Philipp aber bei acht Starts fünf seiner persönlichen Bestzeiten nach unten verbessern und schrammte zudem über seine Paradestrecken 50 m Brust, 100 m Brust und 200 m Brust nur haarscharf an der Bronzemedaille vorbei. Es fehlte jeweils nicht viel und wenn man bedenkt, dass das erst die zweiten Bezirksmeisterschaften für ihn sind, ist da auf jeden Fall noch Luft nach oben im nächsten Jahr! Also: Dran bleiben!
Besonders viel Freude hatte Trainerin Ivonne mal wieder mit unserer jüngsten Starterin Helena Kuntzsch (2007), die sich, kurz nachdem sie mit dem Schwimmsport begonnen hat, gleich für die Bezirksmeisterschaften qualifizieren konnte. Man kann kaum glauben, dass dies erst der dritte Wettkampf für Helena ist, wenn man ihr so zusieht. Mit unfassbarer Ruhe, Selbstsicherheit und Konzentration startete Helena am Samstag über 50 m Brust und 50 m Freistil, bei denen sie beides mal neue persönliche Bestzeit schwamm und über 50 m Brust (00:50,29 min) mit nur einem Bruchteil einer Sekunde den Medaillenrang verpasste und Vierte wurde. Man darf dabei nicht vergessen, dass viele Kinder ihres Jahrgangs bereits seit Jahren Wettkampfsport betreiben und mehrere Male in der Woche trainieren. Auch hier kann ich deshalb nur sagen: Tolle Leistung und genauso weitermachen!
Ein dickes DANKESCHÖN geht an unsere Kampfrichter an diesem Wochenende: Sandra Nölker, Stefan Sußebach, Bianca Petry, Axel Netzband, Alexander Pastianidi und mich ;O)
Ich möchte an dieser Stelle nochmal eindringlich darauf hinweisen, dass wir dringend weitere Eltern benötigen, die uns als Kampfrichter unterstützen. Es ist nicht in Ordnung, diese Tätigkeit ausschließlich von anderen machen zu lassen, denn ALLE Eltern wollen ihr Kind anfeuern, trösten, betreuen und gemeinsame Zeit mit ihm verbringen! Schwimmen als Wettkampfsport funktioniert NUR durch das Engagement der Eltern und das sollte Gemeinschaftsaufgabe aller Eltern sein!

Fleißigste Medaillensammlerin: Elli